Antiq. Büchermarkt
Unser nächster Antiquarischer Büchermarkt findet vom 13.-15 März und vom 02.-04.Oktober 2026 im Infozentrum Schlangenberg, Breinigerberg 95, statt. Bushaltestelle 42 und 61. Parkplätze sind am Haus. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Das Angebot umfasst Bücher aus den Bereichen Romane und Erzählungen, klassische und neuere Literatur, Heiteres und Besinnliches, Jugendbücher, den verschiedensten Sachgebieten wie Sport,Lexika, Medizin, Kunst, Politik, Reise, Geschichte, Natur, Recht, Technik und vieles andere. Der Reinertrag ist für die kulturelle Arbeit des Eifel- und Heimatvereins bestimmt.
Blütenwanderung

Blütenwanderung "Galmeiveilchen"
Blütenwanderung "Galmeiveilchen
Baum des Jahres 2026

Zitterpappel
Mit Unterstützung der Stadt Stolberg pflanzt der Eifel- und Heimatverein jährlich den Baum des Jahres.
2026 ist es die Zitterpappel auch Espe oder Aspe genannt.
Die schnellwüchsige Pionierbaumart steht für Erneuerung und Artenvielfalt.
Die Zitterpappel gehört zu den Weidengewächsen und ist in ganz Europa heimisch. „Sie besiedelt offene Flächen, trägt zur Regeneration von Wäldern bei und bietet zahlreichen Tieren Lebensraum. Über 60 Schmetterlingsarten, darunter der Große Schillerfalter, nutzen sie als Futterpflanze, und viele Vogelarten profitieren von ihrem reichen Insektenangebot“, teilt die Wodarz-Stiftung mit. Damit rücke 2026 eine Baumart in den Fokus, die sinnbildlich für Widerstandskraft, Artenvielfalt und Erneuerung stehe.
Als mittelgroßer, sommergrüner Laubbaum erreicht sie je nach Standort eine Höhe von 20 bis 30 Metern. Charakteristisch für die Espe sind ihre breit verzweigte Krone und ihre beweglichen, annähernd kreisrunden, gezähnten Blätter, die aufgrund ihrer sehr langen, seitlich abgeflachten Blattstiele bei jeder Luftbewegung unverkennbar „zittern“. Ihr wissenschaftlicher Name leitet sich von diesem Blatt-Zittern ab – „Populus“ für Pappel, „tremula“ für zitternd.
Mit Unterstützung der Stadt Stolberg pflanzt der Eifel- und Heimatverein jährlich den Baum des Jahres.
2026 ist es die Zitterpappel auch Espe oder Aspe genannt.
Die schnellwüchsige Pionierbaumart steht für Erneuerung und Artenvielfalt.
Die Zitterpappel gehört zu den Weidengewächsen und ist in ganz Europa heimisch. „Sie besiedelt offene Flächen, trägt zur Regeneration von Wäldern bei und bietet zahlreichen Tieren Lebensraum. Über 60 Schmetterlingsarten, darunter der Große Schillerfalter, nutzen sie als Futterpflanze, und viele Vogelarten profitieren von ihrem reichen Insektenangebot“, teilt die Wodarz-Stiftung mit. Damit rücke 2026 eine Baumart in den Fokus, die sinnbildlich für Widerstandskraft, Artenvielfalt und Erneuerung stehe.
Als mittelgroßer, sommergrüner Laubbaum erreicht sie je nach Standort eine Höhe von 20 bis 30 Metern. Charakteristisch für die Espe sind ihre breit verzweigte Krone und ihre beweglichen, annähernd kreisrunden, gezähnten Blätter, die aufgrund ihrer sehr langen, seitlich abgeflachten Blattstiele bei jeder Luftbewegung unverkennbar „zittern“. Ihr wissenschaftlicher Name leitet sich von diesem Blatt-Zittern ab – „Populus“ für Pappel, „tremula“ für zitternd.
Die schnellwüchsige Pionierbaumart bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze mit gut durchlässigen, frischen Böden. Sie erweist sich als sehr widerstandsfähig u. a. gegenüber Frost und Wind und kann sich gut in unterschiedlichen Landschaften behaupten. Gerade im Klimawandel spielt sie eine wichtige Rolle beim Walderhalt, denn sie besiedelt entstandene Schadflächen rasch. Nach Stürmen, Bränden oder Kahlschlägen ist sie oft die erste Baumart, die zurückkehrt. Durch ihr weit verzweigtes Wurzelsystem kann sie sich vegetativ vermehren und bildet so ganze Pappelhaine.
Mit der Ernennung der Zitterpappel zum „Baum des Jahres 2026“ ruft die Stiftung dazu auf, diesen vielseitigen Baum zu schützen und wieder vermehrt in Landschaft und Wald zu integrieren.
Galmei verbindet - Grenzen überschreitend
Galmei verbindet – Grenzen überschreitend
Heribert Krickel vom frisch gegründeten Verein zur Förderung des Tourismus im deutschsprachigen belgischen Kelmis nahm im Januar 2020 Verbindung mit Heinrich Rüttgers, dem Vorsitzenden des Eifel- und Heimatvereins Breinig, auf. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Fremdenführer in seiner Heimatgemeinde musste er eine Arbeit über das Naturschutzgebiet Schlangenberg in Breinig schreiben. Er erhielt dazu eine private Führung im Informationszentrum Naturschutzgebiet Schlangenberg und konnte auch mit entsprechender Literatur ausgestattet werden.
Galmei verbindet – Grenzen überschreitend
Heribert Krickel vom frisch gegründeten Verein zur Förderung des Tourismus im deutschsprachigen belgischen Kelmis nahm im Januar 2020 Verbindung mit Heinrich Rüttgers, dem Vorsitzenden des Eifel- und Heimatvereins Breinig, auf. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Fremdenführer in seiner Heimatgemeinde musste er eine Arbeit über das Naturschutzgebiet Schlangenberg in Breinig schreiben. Er erhielt dazu eine private Führung im Informationszentrum Naturschutzgebiet Schlangenberg und konnte auch mit entsprechender Literatur ausgestattet werden.
Da in der Vergangenheit sowohl in Kelmis als auch in Breinig Galmei und andere zinkhaltige Erze in großen Mengen gefördert wurden, kam schnell die Idee zu einer engeren Zusammenarbeit beider Vereine auf. Leitet sich doch der Name Kelmis, französisch La Calamine, direkt von der Bezeichnung Galmei ab.
Die Corona-Pandemie machte zunächst einen Strich durch die Planungen für gegenseitige Besuche beider Gemeinden.
Am 26.07.2020 waren die Beschränkungen in Belgien soweit gelockert, dass eine Gruppe aus Breinig in das nur etwa 20 km entfernte Kelmis reisen konnte.
Empfangen wurde sie durch die Gründungsmitglieder des Fördervereins, Heribert Krickel und Marc van Houtte und vom Mitglied des Gemeinderates, Schöffe Marcel Henn.
Nach einem gemeinsamen Rundgang mit allerlei Anekdoten um den ehemaligen Tagebau und das alte Kelmis, der einstigen „Hauptstadt“ von Neutral-Moresnet, fand eine Führung in dem ausgezeichneten Museum Vieille Montagne (Altenberg) statt. Der Tag endete in fröhlicher Stimmung mit typischen belgischen Fläden und Getränken in der ehemaligen Direktorenvilla des Bergwerkes, die heute ein gemütliches Hotel-Restaurant beherbergt.
Während sich das Informationszentrum NSG Schlangenberg explizit mit der geologischen Vorgeschichte im Erdaltertum und dem späteren Galmeiabbau und der Messingherstellung durch die Römer und in späteren Jahrhunderten beschäftigt und einen breiten Raum der Ausstellung der ganz speziellen Fauna und Flora widmet, steht im Museum in Kelmis die industrielle Gewinnung und Verarbeitung von Zinkprodukten ab dem 19. Jahrhundert sowie die 103-jährige Geschichte von Neutral-Moresnet im Vordergrund.
Da sich diese Thematik ausgezeichnet ergänzt, könnte sich daraus für interessierte Besucher ein möglicher gemeinsamer Nenner entwickeln.
Für den geplanten Gegenbesuch des Fördervereins in Breinig zusammen mit Vertretern der Gemeinde und der Museumsführung aus Kelmis ist beabsichtigt, auch entsprechende Vertreter der Kupferstadt Stolberg einzuladen.
Heinrich Rüttgers, Eifel- und Heimatverein Breinig, Corneliastr. 81 a, 52223 Stolberg